Vorbildliche Schulleitung

Das Erzbischöfliche Berufskolleg Köln ist mit dem Deutschen Lehrkräftepreis 2025 in der Wettbewerbskategorie „Vorbildliche Schulleitung“ ausgezeichnet worden. Schulleiter Carsten Arntz und die stellvertretende Schulleiterin Kathrin Wichmann erhielten den dritten Preis im bundesweiten Wettbewerb.

Der Deutsche Lehrkräftepreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen im Bildungsbereich in Deutschland. Prämiert werden Lehrkräfte und Schulleitungen, die in besonderer Weise zur Qualitätsentwicklung von Schule beitragen.

Die vorgegebenen Kriterien für eine „vorbildliche Schulleitung“ sind:

  • Entscheidungskultur: Die Verantwortlichkeiten in Ihrem Team sind klar geregelt? Sie als Kollegium und Team erfahren transparente Partizipationsstrukturen und es finden regelmäßige Evaluationen statt?
  • Kooperationen: Ihre Schulleitung pflegt Netzwerke in der Stadt und in der Region, zu Einrichtungen wie Vereinen und anderen außerschulischen Lernorten, weil klar ist: Gemeinsam kommt man besser voran?
  • Persönlichkeit: Herz, Verstand, Humor, Toleranz, Wertschätzung und ein eigener Stil – das bringt Ihre Schulleitung als echte Führungsperson mit? Individualität und Vielfalt – beides wird an Ihrer Schule geschätzt?
  • Innovation: Ihre Schulleitung begrüßt qualitative und strukturelle Weiterentwicklung und fordert sie auch ein? Sie entwickeln sich gemeinsam im Sinne eines Leitbilds für Ihre Schule?
  • Personalentwicklung: Lebt Ihre Schulleitung eine Fehler- und Feedbackkultur? Die Kommunikation an Ihrer Schule ist offen und Weiterbildungen sind wichtig? Sie legt wert auf Ihre Gesundheit?
  • Teamentwicklung: Wie sieht es mit der Bedeutung von Teamarbeit an Ihrer Schule aus? Ermöglicht Ihre Schulleitung das Arbeiten im Team und fordert sie es auch ein?
  • Lernwirksamkeit: Ihre Schulleitung unterstützt Sie dabei, dass Sie methodisch, didaktisch und inhaltlich up to date sind, dass Ihr Unterricht Lebensweltbezüge hat und die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler bestmöglich fördert?

Die Jury würdigte am EBK insbesondere die klare strategische Ausrichtung der Schulentwicklung, die wissenschaftliche Fundierung pädagogischer Prozesse, eine transparente und partizipative Entscheidungskultur sowie die Förderung einer konstruktiven Teamarbeit.

Mit dem Schulentwicklungsprozess „LernVision EBK“ werden wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch mit schulischer Praxis verbunden. Eigenverantwortliches Lernen, kooperative Lernformen und der gezielte Einsatz digitaler Medien stärken die Lernwirksamkeit und fördern die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Darüber hinaus wurde die ausgeprägte Kooperationskultur hervorgehoben. Die Schule arbeitet eng mit Hochschulen, externen Expertinnen und Experten sowie innovativen Bildungspartnern zusammen. Regelmäßige Fortbildungen, strukturierte Feedbackformate und klare Verantwortlichkeiten unterstützen eine nachhaltige Qualitätsentwicklung.

Die Auszeichnung würdigt die kontinuierliche Weiterentwicklung der Schule und bestätigt den eingeschlagenen Weg einer zukunftsorientierten, wertebasierten Schulgestaltung.

(v.l.n.r.) Simone Oldenburg (Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 2025), Kathrin Wichmann, Carsten Arntz, Alexandra Heraeus (Vorstandsvorsitzende Heraeus Bildungsstiftung)

(v.l.n.r.) Kathrin Wichmann, Carsten Arntz, Alexandra Heraeus (Vorstandsvorsitzende Heraeus Bildungsstiftung)

Die Preisverleihung fand im AXICA Kongress- und Tagungszentrum, direkt am Brandenburger Tor, in Berlin statt.

Pressefoto von Carsten Arntz und Kahtrin Wichmann von der Horaeus-Bildungsstiftung

Die Urkunde

Die Auszeichnung als Schulplakette

  • Text:Greger Hennecke
  • Titelbild & Artikelfotos:Greger Hennecke
  • Fotos (Bilderreihe):Carsten Arntz, Reinhold Horz